Montag, 24. November 2008

Spotify

Ich habe von atheistblogger.com eine Einladung zu Spotify zugeschickt bekommen.


Ein tolles Ding. Man registriert sich, lädt sich ein 1MB großes File herunter, installiert es und hat sofort Zugriff auf eine riesige Musikdatenbank; gratis und ohne Einschränkungen. Und das Ding ist unverschämt schnell. Zu einer anderen Stelle innerhalb eines Songs zu springen geht fast so schnell wie bei einem normalen Player, der lokale Dateien abspielt. Verblüffend.

Das ganze ist außerdem völlig legal. Die Lizenzgebühren werden durch Werbung abgedeckt, daher wird alle 30 Minuten ein kurzer Werbespot eingespielt.

Problem: Leider kommt man nur über Einladungen rein, und ich habe momentan keine zu vergeben. Vielleicht bekomme ich ja demnächst welche.

Problem Nummer 2: Spotify funktioniert derzeit eigentlich nur, wenn man sich in Großbritannien befindet, was aber nur bei der Registrierung überprüft wird, und nicht durch das Programm selber, weshalb sich dieses Problemchen relativ einfach umgehen ließ.


Update 18.12.2008:
Spotify funtioniert inzwischen auch in Österreich (kostenlos, aber mit kleinen Einschränkungen; einige wenige Alben darf man sich in Österreich zum Beispiel nicht anhören) und scrobbelt jetzt.
Danke an Anonym für den Tipp!

Montag, 20. Oktober 2008

Incredibly Awesome Available Top-Level Domains

Nicht zu fassen, dass die alle noch verfügbar sind!

programmiersprache.at
schnittlauchbrot.at

strebergarten.at

blasensprung.at

gulaschsuppe.at

wurstwasser.at

wachsfigur.at

achtelnote.at

hassliebe.at

klobrille.at

klonschaf.at

blutlache.at

halbkreis.at

palindrom.at

speichel.at

ekelhaft.at

uncool.at

eiklar.at

regex.at

unary.at

rotfl.at

knuff.at

Dienstag, 16. September 2008

Ah, to Be Young Again!

So sehr ich mich freue, dass sowohl R.E.M. als auch Metallica nach vielen vielen vielen Jahren der Unterdurchschnittlichkeit endlich wieder ein mehr als nur akzeptables Album abliefern konnten, so sehr schmerzt es auch, dass beide das nur geschafft haben, indem sie die jüngere Version ihrer selbst imitierten.

Das ist zwar die sicherere, allerdings auch die langweiligere Methode, sich zu bessern. Weitaus aufregender ist es, sich selbst neu zu erfinden, und trotzdem zu überzeugen.

Sonntag, 07. September 2008

Sleepless

Alles ist ruhig, die Nacht ist klar, das Zimmer hat eine perfekte Temperatur, es gibt nichts, was meinen Schlaf stören könnte.

Und ich liege hellwach. Endlos scheinende Minuten. Stunden?

Chaos in meinem Kopf, mehr als gewöhnlich (im Sinne von: das, was ich in letzter Zeit gewohnt bin). Viel mehr sogar (LHC in meinem Kopf, quasi).

Licht an. Miranda muss her. Miranda July. Ihr Kurzgeschichtenbuch.
Interessant, ihre Geschichten sind etwas sexueller, als ich mir anfangs vorgestellt hatte. Und wunderschön. Und das Autorenfoto auf der Rückseite zeigt das wohl süßeste Ding, das ich je gesehen habe. Ich glaube, ich liebe sie.

Licht aus. Jetzt aber. Lesen funktioniert doch immer. Minuten. Stunden. ... Chaos. Hellwach. Licht an.

Fernseher an. Ich lasse mich von Wiederholungen zu Tode langweilen. Müde, endlich. Fernseher aus. Minuten. Chaos Chaos Chaos. Hellwach.

Noch nie habe ich jemanden, der neben mir liegt, der einfach da ist, so sehr gebraucht wie jetzt. Rede ich mir ein. Rückfall?

Licht an. Laptop an. Miranda. Videos und Bilder von ihr angeschaut. Sie sieht alt aus. Sie ist 34, am Foto auf meinem Buch ist sie 33. Sie sieht sehr viel älter aus. Was ist passiert mit dem süßen Wesen in diesem einen Jahr? Oder war es einfach Makeup? Photoshop? Es ist doch wirklich alles falsch auf dieser Welt.

Für mich bist du trotzdem süß, Miranda.

Chaos Chaos Chaos. Bald sind es vier Stunden. Ich weiß nicht, was ich sonst noch tun kann.

Chaos. Licht aus. Come, armageddon, come.

Dienstag, 26. August 2008

They Can See You From Space, You Know

Mir wurde heute gleich mehrere male gesagt, ich sei zu dünn und solle doch bitte ein wenig zunehmen.

Wikipedia sagt: Bei Erwachsenen unter 25 Jahren ist ein BMI-Wert zwischen 19 und 24 normal. Meiner liegt bei 19,4. There.

Okay, dem BMI kann man in Wirklichkeit nicht glauben, aber trotzdem: Ich fühl mich gut so. Und ich kann's nicht ändern, dass der durchschnittliche Burgenländer täglich sein halbes Körpergewicht in Fleisch aufnimmt und ich neben ihm dementsprechend mager aussehe. Ich will ihn auch gar nicht ändern, den Durchschnittsbürger. Er selbst ist dafür verantwortlich, was er mit seinem Körper macht, und ich bin das genauso.

Oder sollte ich wirklich gezielt versuchen, zuzunehmen, obwohl ich mich körperlich wohl fühle?
Vielleicht rede ich mir das alles ja nur ein. Vielleicht bin ich mein Spiegelbild bloß so gewohnt, dass ich Menschen am oberen Rand der Normalgewichtigkeit spektakulär fett finde.
Vielleicht sollte ich aufhören, so viel nachzudenken, und ab jetzt wieder ausschließlich über Musik schreiben ...

Samstag, 23. August 2008

You'll Have Time

So, jetzt bin ich also wieder single. Offiziell (was bedeutet: es wissen nun auch meine Eltern). Zum ersten mal seit viereinhalb Jahren. Was mehrere Probleme mit sich bringt, wie die Leute, die ich die letzten Tage damit schon genervt habe, wissen:

1.: Ich habe mehr Zeit. Viel mehr Zeit. Viel viel mehr Zeit (so viel, dass ich sogar wieder blogge!). Und (zumindest momentan) nichts zu tun.

Naja, zumindest zwei kleine Ablenkungen hab ich gefunden. Erstens geb' ich gerade Nachhilfe und zweitens habe ich Project Euler entdeckt; eine Seite, bei der man mit großteils mathematischen Problemstellungen (in Rätselform) konfrontiert wird, die man dann mit der Programmiersprache seiner Wahl (gerne aber auch mit Papier und Bleistift!) lösen soll.

Meine ursprüngliche Ablenkung, nämlich die zahlreichen Bücher, die ich mir in den Ferien gekauft habe, hab ich ja leider schon wieder durch.
Irgenwelche Tipps?

2.: Ich bin zu einem totalen Beziehungsmenschen geworden. Vermutlich war ich's schon immer. Single sein hat mir nie Spaß gemacht. Was mich zu Punkt 3 führt:

3.: Wo bekomme ich eine neue Freundin her? Verkrampft nach einer zu suchen wird wohl nicht funktionieren. Und selbst wenn: Wie jemanden kennenlernen? Und wo? Fortgehen hasse ich ja, soziophob wie ich bin. Sowieso bin ich zu schüchtern, jemanden einfach so anzusprechen.
Und meine Freunde kennen auch keinen, weil die genauso soziophob sind wie ich. Thomas meinte, das liegt daran, dass soziophobe Menschen sich in der Gegenwart von nicht-soziophoben Menschen unwohl fühlen. Und soziophoben Mädchen einfach so über den Weg zu laufen wird auch schwer, weil sie ja eben soziophob sind.
Gibt's keine Online-Partnerbörse für Leute, die Menschen im Allgemeinen hassen?

4.: Nächstes Jahr ziehe ich nach Wien und hatte fest eingeplant, mit meiner Freundin zusammenzuziehen. Tja.
Alleine in eine Wohnung ziehen mag ich nicht, weil da erstens das Preis/Leistungs-Verhältnis schlecht ist (ich teile mir gerne die Wohnung, wenn die dafür insgesamt größer ist und vor allem ein vernünftiges Wohnzimmer hat!) und ich zweitens nicht immer ganz allein sein mag.
Es will nicht zufällig jemand, der das liest, mit mir zusammenziehen? Ich bin sehr ordentlich, koche gerne und bringe eine Playstation und eventuell eine Mikrowelle mit! :-)

5.: Ich versinke derzeit ständig im Selbstmitleid. Deswegen, und wegen Punkt 1, hab' ich Angst, dass ich die paar Freunde, die ich hab, jetzt auch noch vergraule. Ich hoffe, sie sind eine Zeit lang geduldig mit mir.


Meh!

Dienstag, 01. Juli 2008

Hating Microblogging: You will be missed

So, jetzt hast du's ja doch geschafft: Ich hab' wieder mit dem Twittern angefangen.

Hauptgründe: Das SMS-Feature, mit dem ich alle Tweets, die ich mag, auch auf's Handy bekomme; und vor allem die Tatsache, dass ich inzwischen sogar schon zu faul bin, richtige Weblogeinträge zu schreiben. Mit dem TwitterFox-Addon für Firefox hat man sehr schnell und bequem den Gedanken, der einen gerade beschäftigt, mit der Welt geteilt.

Mein Name dort ist übrigens catearcher.